Ironman 70.3 – Altenfeldner hat sich für die Weltmeisterschaft in Nizza qualifiziert

Solange sein Körper es zulässt, gibt Markus Zöchbauer Gas. Triathlons sind die Spezialität des Altenfeldners. So konnte er schon viele Erfolge einfahren. Sein größtes Ziel hat er im heurigen August erreicht.

1,9 Kilometer Schwimmen im Zeller See, 90 Kilometer Radfahren mit dem Rennrad und 21,1 Kilometer Laufstrecke: Das sind die Eckdaten des Ironman 70.3 Zell am See-Kaprun, der im heurigen August über die Bühne ging. Der Name leitet sich aus der Summe der Einzeldistanzen von 70,3 Meilen ab, was 113,1 Kilometern entspricht. Mit dabei war auch Markus Zöchbauer aus Altenfelden. Dabei hat er ein schon länger verfolgtes Ziel erreicht: Der 46-Jährige konnte sich für die Ironman 70.3 Weltmeisterschaft 2026 in Nizza qualifizieren. „Ich bin ziemlich happy darüber. Auch, weil die WM nicht allzu weit weg stattfindet und Nizza sicher eine coole Location ist.“

„Möglich wurde das durch primär durch eine solide Leistung, aber auch, weil die Startplatzvergabe für die Ironman-WM ab heurigem Juni endlich leistungsorientierter gemacht wurde und somit Athleten in Altersklassen mit vielen starken Teilnehmern nun nicht mehr benachteiligt sind“, erklärt Zöchbauer.

Nicht gefinisht, dennoch Ziel erreicht
Der Ironman 70.3 in Zell am See war die 17. Mitteldistanz für Zöchbauer, neben den sechs gefinishten Langdistanzen (3,8 Kilometer schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42 Kilometer laufen). „Beim Ironman Austria in Klagenfurt heuer im Juni konnte ich mein Ziel nicht erreichen und bin deshalb beim Laufen ausgestiegen. Darum freut mich diese erfolgreiche Quali für die WM in Nizza umso mehr, da dies mein größtes Ziel für heuer war.“

Das Ziel, sich für die Weltmeisterschaft zu qualifizieren, hat der 46-Jährige bereits seit Anfang seiner Triathlon-Laufbahn verfolgt: „Die Quali für eine WM, sei es Mittel- oder Langdistanz, ist denke ich der Traum eines jeden Triathleten. Nizza kenne ich schon. Ich bin schon zwei Mal auf der langen Strandpromenade gelaufen. Die Stadt hat einfach ihren Flair mit dem Meer anbei. Auch die hügelige Radstrecke dort dürfte mir gut liegen.“

Die nächsten Bewerbe im Visier
Für das nächste Jahr hat sich der Altenfeldner auch schon weitere Ziele gesteckt: Im Mai stehen der Ironman 70.3 in Jesolo sowie die Challenge St. Pölten am Plan. Im August geht er bei der Ironman-Langdistanz in Kopenhagen an den Start. Diesen möchte Zöchbauer in unter zehn Stunden schaffen. Im September folgt dann die WM in Nizza. „Mein Ziel ist es, die WM mit einer guten Zeit zu finishen. Nach dem Ironman in Kopenhagen habe ich da nur vier Wochen Zeit für die letzte Vorbereitung.“ 2026 wird für den 46-Jährigen ein trainingsintensives Jahr mit zwei Highlights in Kopenhagen und Nizza als Abschluss.

Kinder mit Sportvirus infiziert
„Mein generelles Ziel ist es, diesen Sport so lange es mein Körper zulässt, zu betreiben. Mir macht das alles einen riesigen Spaß und es ist sehr abwechslungsreich, was die Belastung betrifft“, erklärt Zöchbauer. Mittlerweile gibt nicht nur er Gas, auch seine Kinder hat er bereits mit dem Sportvirus infiziert: „Meine Tochter hat schon bei zwei Triathlon-Bewerben mitgemacht, geht in ein Kraultraining, spielt Fußball, geht Reiten und turnt unheimlich gerne. Mein zweiter Sohn ist auch schon bei dem einen oder anderen Laufbewerb dabei gewesen und möchte demnächst bei seinem ersten Halbmarathon teilnehmen. Ich gehe regelmäßig mit ihm laufen. Auch da hoffe ich, meine Sportbegeisterung etwas weitergegeben zu haben.“

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